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20 Oct
Porträt
26 Oktober 2016

Hand in Hand für nachhaltigen Weinbau - Die Winzer von Martillac

Ihre Weinberge und die umliegende Natur liegen den Winzern aus Martillac am Herzen. Und weil der Erhalt der Umwelt für sie ein wichtiges Projekt ist, gehen sie es gemeinsam - Hand in Hand - an. 

Die Bordelaiser sind leidenschaftliche Genussmenschen mit klaren Überzeugungen. So auch viele Winzer in Bordeaux, die klare Ziele verfolgen, um den Erhalt und den Schutz der Umwelt zu gewährleisten. So leisten sie ihren Beitrag für mehr Nachhaltigkeit im Weinbau. Die Genossenschaft des Château les Vignerons de Tutiac in Martillac leistet diesen Beitrag "Hand in Hand".

Artenvielfalt verspricht das Aufblühen der Natur

Zwischen den Weinreben haben die Winzer der „Vignerons de Tutiac“ 2,5 km Hecken mit fast 3.500 Sträuchern und Bäumen bepflanzt. Zwischen den Rebreihen wurden zudem Leguminosen als natürlicher Gründünger für den Boden gesät und Brachzonen zur Unterstützung der Artenvielfalt geschaffen.
 Dies dient zur Ansiedlung von Nutzinsekten wie der Florfliege, ein kleines grünes libellenähnliches Insekt, dessen Larve sich von Rebschädlingen ernährt. Diese Artenvielfalt unterstützt die Gesundheit der Reben.

Eine große Familie - Jeder Einzelne zählt

Das Wohl der Arbeitnehmer ist der Genossenschaft sehr wichtig. Es geht darum, ein gutes Betriebsklima und sichere Arbeitsbedingungen zu schaffen. Zudem soll jeder Mitarbeiter Fortbildungsmöglichkeiten erhalten.Die Sozialcharta des Unternehmens garantiert Chancengleichheit, würdigt die Verdienste des Einzelnen, spricht sich für ein Berufsethos gegenüber Dritten aus und fördert Erfahrungsaustausch und Innovation in der täglichen Arbeit.Das „Projekt Betrieb 2020“ hat auch eine solidarische Funktion. Mit der Sammlung von Korken in den sechs Verkaufsstellen der Genossenschaft wird ein Verein im Kampf gegen Krebs unterstützt.

Mit Leichtigkeit durch das Jahr

Drei Viertel der Weine der Winzergenossenschaft werden in leichteren Glasflaschen abgefüllt. Diese Maßnahme benötigt 20 Prozent weniger Glas und somit Ressourceneinsatz. Zudem testet die Genossenschaft 14 Rebsorten, die resistenter gegen Mehltau und anderen schädlichen Befall sein sollen. Der Ausbau dieser Rebsorten würde somit eine erhebliche Reduzierung des Schadmitteleinsatzes bedeuten und somit die Umweltverschmutzung in der Region reduzieren.

Wie ihr seht: Viel Nachhaltigkeit und viel Sinn für Gemeinschaft in Bordeaux!

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