3 Länder, 3 Kuchenrezepte
Food
August 26, 2020

3 Länder, 3 Kuchenrezepte

Hach Kuchen, wer liebt ihn nicht. Kuchenrezepte werden von euch immer besonders gern gelesen, deswegen habe wir heute gleich drei für euch. Legt Stift und Papier bereit, hier kommen drei echte Klassiker, die zudem noch recht easy nachzubacken sind!

1) Tarte au Citron (Frankreich)

Die Franzosen lieben Tarte und haben allerhand Wege gefunden, diese kreativ zuzubereiten. Eine der leckersten ihrer Art ist die Zitronentarte, deren Rezept wir euch heute vorstellen wollen.

Das braucht ihr für den Teig:

  • 175g Mehl
  • 100g kalte Butter (in kleine Würfel geschnitten)
  • 25g Puderzucker
  • 1 Eigelb
  • 1 EL kaltes Wasser

Und das sind die Zutaten für die Füllung:

  • 5 Eier
  • 125ml Sahne
  • 200g Zucker
  • 4 Zitronen (Abrieb und Saft)
  • Puderzucker zum bestäuben

Zubereitung: 

Um den Teig zuzubereiten, vermischt ihr alle Zutaten in einer Schüssel und zerdrückt dabei die Butterwürfel mit dem Mehl zusammen, bis ein Teig entsteht. Wenn die Butter zu warm war, den Teig nochmal in Folie gewickelt für 20 Minuten in den Kühlschrank legen, bevor ihr ihn zwischen 2 Blättern Backpapier dünn ausrollt und in eine Springform einfügt. Den Teig noch einige Male mit einer Gabel einstechen und dann 30 Minuten lang bei 150°C backen.

Für die Füllung müsst ihr nun die Eier in einer Schüssel mit dem Rührgerät aufschlagen. Im Anschluss gebt ihr Zitronenabrieb und Saft, sowie die Sahne und den Zucker dazu und mixt dies zu einer gleichmäßigen Masse.

In den abgekühlten Boden gießt ihr vorsichtig die Zitronen-Sahnemischung (das macht man am besten, wenn der Kuchen schon auf dem Ofengitter steht, damit man ihn ganz füllen kann, ohne dass beim Transfer etwas verschüttet) und backt das Ganze noch einmal 30 Minuten lang bei 150°C.

Wenn die Tarte abgekühlt ist, kann man sie mit Puderzucker und dünn geschnittenen Zitronenscheibchen dekorieren.

Weinbegleitung:

Zweifelsohne eine perfekte Weinbegleitung bietet ein klassischer Bodeaux Blanc, wie zum Beispiel ein Château Villa Bel Air, ein vollmundiger Graves, der diesem leichten Dessert ganz neuen Tiefgang vermitteln kann. Wer es etwas unbeschwerter und schön trocken mag, kann auch einen Blanc de Brulesécaille dazu probieren, der

2) Apple Pie (USA)

Apple Pie ist eine dieser uramerikanischen Erfindungen, die man aus Filmen kennt, und die im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wirklich auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Wer sie einmal probiert hat, der weiß genau, wie lecker ein Stück warmes Apple Pie mit Vanilleeis sein kann, deswegen solltet ihr dieses genial einfache Rezept auch unbedingt einmal nachbacken. Gerade jetzt, wo der Herbst vor der Tür steht und Äpfel ihre Hochsaison haben.

Für den Teig braucht ihr:

  • 300g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 160g kalte Butter, in kleine Würfel geschnitten
  • 8 EL Eiswasser (oder nach Bedarf)

Für die Füllung braucht ihr:

  • 1kg Äpfel (Granny Smith eignen sich besonders gut)
  • 2 EL Mehl
  • 150g Zucker
  • 1TL Zimt
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei (geschlagen)

Zubereitung:

Um den Teig zuzubereiten arbeitet ihr wie bei der Zitronentarte und zerdrückt und zerknetet Butter mit der Mischung aus Mehl, Salz und Zucker. Meistens empfiehlt es sich den Teig danach in Folie verpackt für 30 Minuten in den Kühlschrank zu legen, damit er sich im Anschluss besser ausrollen lässt.

Den abgekühlten Teig in 2 gleichgroße Teile schneiden und beide ausrollen, das werden sowohl Boden als auch Deckel für euren Pie. Sobald er ausgerollt wurde, noch den Rand an der Pieform abschneiden und mit der Gabel einige Löcher in den Boden stechen.

Jetzt kommt die Füllung dran. Nachdem ihr alle Äpfel entkernt, geschält und in kleine Stücke geschnitten habt, gebt ihr sie zusammen mit dem Mehl, Zitronensaft und Abrieb, dem Salz, Zucker und dem Zimt in eine Schüssel und vermischt alles. Die Apfelmischung könnt ihr nun großzügig auf dem Boden verteilen.

Im nächsten Schritt wird der zweite ausgerollte Teig vorsichtig auf den Kuchen gegeben und verschließt ihn so. Den Rand könnt ihr mit den Fingern oder einer Gabel zusammendrücken, wichtig ist, dass die Enden verschlossen sind. Wer mag darf jetzt kreativ werden und z.B. ausgestochene Teigsternchen oder andere Muster darauf verteilen.

Bevor der Kuchen im Ofen backen darf, bestreicht ihn noch ausgiebig mit einem Pinsel und eurem geschlagenen Ei, damit er beim Backen goldgelb wird.

Auch wenn der Kuchen direkt aus dem Ofen schon lecker schmeckt, entfaltet er erst sein volles Potential am nächsten Tag. Wer mag, kann ihn dann nochmal kurz in der Mikrowelle aufwärmen, aber auch kalt schmeckt er ganz hervorragend.

Weinbegleitung:

Ein frischer, unbeschwerter Weißwein, wie der Château La Grande Clotte, kann ganz hervorragend den geschmacksintensiven Apple Pie auf der Zunge ausbalancieren. Lust auf Perlen? Auch ein Crémant de Bordeaux, wie der Premius, wird in dieser Kombination großen Anklang finden.

3) Quarkkuchen (Deutschland)

Wer liebt ihn nicht – an so einem klassischen, deutschen Käsekuchen kommt man nicht so leicht vorbei. In der Zubereitung fast unfehlbar, gibt es dennoch viele Familienrezepte und kleine Abwandlungen, aber in der Essenz lebt dieser Kuchen vom Besten aus Ei, Quark und Zucker. Hier kommt unser Lieblingsrezept…

Zutaten für den Boden:

  • 220g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100g Zucker
  • 100g kalte Butter (kleingewürfelt)
  • 3EL Wasser

Füllung:

  • 500g Magerquark
  • 150g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 200g Butter
  • 3 Eier 
  • 1 Päckchen Puddingpulver (Vanille)

Zubereitung:

Der Boden wird ähnlich zubereitet, wie schon die anderen beiden zuvor. Einfach alle Zutaten mit der Hand oder einem Knethaken verkneten, dann ausrollen und in einer gefetteten Springform verteilen und gut die Ränder mit Teig füllen. Auch dieser Teig freut sich über eine paar Einstiche mit der Gabel.

Für die Füllung müsst ihr einfach nur alle Zutaten zusammenrühren und die fertige Mischung anschließend auf dem Teig verteilen. Dieser Kuchen sollte mindestens 75Minuten bei 200°C im vorgeheizten Backofen backen.

Weinbegleitung:

Quarkkuchen und Bordeaux Weißwein ist eine Kombination der Herzen, soviel ist sicher. Probiert einen lieblichen Le Blanc de Monsieur Henri mit dezent fruchtsüßem Touch dazu, oder gönnt euch einen leckeren Süßwein wie den Les Erables de Caillou aus Sauternes dazu. Eure Geschmacksknospen werden tanzen!

Hoffentlich konnten wir euch ein klein wenig Kucheninspiration liefern und euch mit diesen Rezepten (oder nennen wir es Vorhaben?) in den Herbst entlassen.

Gutes Gelingen!

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