Vom Frost geschüttelt
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Juni 12, 2017

Vom Frost geschüttelt

In zwei Nächten kam der Winter zurück und brachte frostige Temperaturen unter Null Grad, die den austreibenden Reben empfindlich zusetzten. Betroffen waren alle 65 Bordelaiser Appellationen und rund drei Viertel der 111.000 Hektar Rebfläche. Einige Weingüter verzeichneten „nur“ rund 20% Frostschäden. In besonders exponierten Lagen wurde die Ernte jedoch gänzlich zerstört.

Eine zweite Blüte könnte vielerorts noch etwas Boden gut gemacht haben, trotzdem werden die Ernteausfälle erheblich sein. Noch ist es allerdings zu früh für valide Zahlen.

Derzeit erarbeitet eine Arbeitsgruppe alle notwendigen Maßnahmen, um den betroffenen Winzern zu helfen. „Wir müssen aus dieser Krise lernen, um unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber den steigenden Klimagefahren zu erhöhen“, konstatiert Allan Sichel, der Präsident des Weinbauverbandes CIVB.

Auch den Konsumenten möchten und können wir einen uneingeschränkten Bordeaux-Genuss ermöglichen. Denn die Jahrgänge 2015 und 2016 sind nicht nur qualitativ hervorragend, sondern auch mengenmäßig ausreichend, sodass Bordeaux-Liebhaber und Entdecker weiterhin wie gewohnt auf ihre Kosten kommen.

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